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Bayoumas ICM-Galaxy | Wir schreiben Geschichten | Warum ?
27.12.07 (Donnerstag):
Wir albern im Messi herum und wünschen uns im Board-Radio gegenseitig Lieder. Du mochtest diese Idee mit dem Radio sehr Roli,- genauso wie Du das Board geliebt hast. Ich höre noch die Ansage : Und der Wolfi wünscht sich "Sweet home Alabama". Du wußtest wie sehr ich das Lied liebte.
28.12.07 gegen 1:00 früh (Freitag):
Wir verabschieden uns über MSN und von Dir kommt noch ein liebes " bis Morgen, Schnüggel". Hätte ich gewußt, daß das das Letzte sein wird, was ich von Dir höre, so hätte ich mich sofort ins Auto gesetzt und wäre zu Dir gefahren. Ich hätte Dich davon abhalten können. Ich weiß es !
Warum hast Du nicht gesagt, daß es Dir schlecht geht. Du hast immer gesagt, daß ich die Einzige bin, die Dich immer wieder aufbaut, wenn es Dir schlecht geht. Warum hast Du es diesmal nicht zugelassen ?
Im Laufe des Tages sehe ich Dich weder online, noch hast Du angerufen, wie Du es immer getan hast. Ich dachte, Du hättest vielleicht nur einen Kater, weil Du ja am Vortag mit Kollegen ein paar Bierchen getrunken hattest.
Aber auch abends kommst Du nicht on. Du hast doch immer ne SMS geschrieben, wenn Du aus irgendwelchen Gründen nicht online kommen konntest.
29.12.07
Morgens,- ich schaue ins Board, ob Du da warst. Nichts ! Ich schaue schnell in den Messi, ob Du mir da eine Nachricht hinterlassen hast. Nichts !
Innerlich werde ich unruhig. Ich versuche, Dich über Dein Handy zu erreichen. Es klingelt und plötzlich geht nur der Anrufbeantworter ran.
Den kannte ich noch nicht, da Du ihn nie eingeschaltet hast.
Ich rufe mehrmals an und hinterlasse Dir auch, daß Du Dich bitte melden sollst, weil ich mir Sorgen mache.
Es kam nichts.
Abends treffe ich mich mit Haumi. Ich nehme mein Handy mit, weil ich auf eine Nachricht von Dir hoffe. Aber es geschah nichts.
30.12.07 morgens um 2:00 (Sonntag):
Als ich um diese Uhrzeit vom Treffen mit Haumi zurückkomme, eile ich sofort an den PC, um zu schauen, ob Du online warst. Nichts !
Nichts !
Ich spüre immer deutlicher, daß etwas nicht stimmt. Von Deiner Schwester kenne ich nur den Vornamen und überlege krampfhaft, wie ich sie erreichen kann. Normalerweise würde ich sie am 2.1.08 in der Firma erreichen, wo Du auch arbeitest. Aber das dauert mir zu lange, weil ich immer intensiver spüre, daß etwas furchtbares passiert oder bereits passiert ist.
Ich rufe Dich immer wieder an. Es klingelt, aber dann kommt immer wieder das Lied, was Du als Melodie auf dem Anrufbeantworter hast. Es ist eine witzige, schweizer Abwandlung von "Don´t worry be happy!".
Wie markaber !
Auch heute bist Du nicht online gekommen, obwohl Du es sonst nicht abwarten konntest, ins Board zu kommen.
31.12.07:
Silvester ist mir ziemlich egal. Ich muß eine Möglichkeit finden, Deine Schwester zu erreichen.
Ich habe dann über das schweizer Handelsregister den Nachnamen Deiner Schwester herausgefunden. Nun kam ich auch an die Telefonnummer.
Es klingelt und der Schwager von Dir geht ran.
Er weiß sehr schnell, wer ich bin, denn Du hast ihm immer von mir vorgeschwärmt. Auf Deinem Schreibtisch stand ein Bild von mir.
Deine Schwester erklärt mir, daß sie sich auch bereits gewundert hat, daß Du auf eine SMS von ihr nicht reagiert hast.
Sie fährt zu Dir.
Ich bekomme eine SMS von ihr : Hallo Yvonne. Alles io ! Roli hat sein Natel (Handy) verloren. Wünsche Dir noch einen guten Rutsch.
Hmmmm, nun werde ich sauer ! Du hast immer einen Weg gefunden, mich zu kontaktieren. Die Telefonzelle ist z.B. genau gegenüber.
Aber die späteren SMS von Deiner Schwester und das was ich jetzt weiß, lassen mich einiges verstehen, wenn das Wort verstehen überhaupt paßt.
Ich sitze den ganzen Abend vor dem PC und hoffe, daß Du Dich meldest. Gegen 0:00 und somit als das Neue Jahr beginnt, laufen mir die Tränen übers Gesicht, weil Du in den 8 Jahren, die wir uns nun schon kennen, nicht einmal es versäumt hast, mir ein frohes, neues Jahr zu wünschen.
Du konntest auf einer Party sein oder sonstwo. Hast Du da einen PC entdeckt, so Du Dich dort gemeldet. Oder ich bekam eine SMS.
Dieses Mal kam nichts.
So sauer und enttäuscht ich war, ich wußte, es stimmt etwas nicht.
Ich gehe raus und schaue in den Himmel. Ich frage immer wieder : Wo bist Du, Roli ? Was ist passiert ? Aber ich bekomme keine Antwort.
Immer wieder sage ich mir, daß Du so etwas niemals machen würdest.
1.1.08 :
Es läßt mir keine Ruhe und ich schreibe Deiner Schwester wieder eine SMS :
Sag mal, hat Roli mit seinem Handy auch sein Internet verloren ?
Ich mußte ihr doch den Ernst der Lage klarmachen.
Es kommt eine SMS zurück, daß sie ja Roli am Vortag nicht gesehen habe, sondern nur ein Zettel an der Tür war : Marcus,- bin kurz weg ! PS: Habe mein Natel verloren.
Jetzt weiß ich noch genauer, daß et was nicht stimmt.
Er hatte sich ja vorher schon nicht mehr gemeldet.
Ich schreibe sofort zurück, wie sie sich so sicher sein kann, daß der Zettel nicht bereits schon seit Freitag dort hängt.
Sie schreibt mir zurück, daß sie einen Kumpel hinschickt. Beat, einer seiner besten Freunde geht hin nd es öffnet aber keiner. Der Zettel war aber nicht mehr an der Tür.
Ich rufe das nächstliegende Krankenhaus an. Es hätte ja sein können, daß Du nen Unfall hattest. Nichts,- dort bist Du auch nicht.
Jeden Anderen hätte dies erleichtert, mich nicht ! Mit jeder Stelle, die mir sagte, daß Du dort nicht bist, bekam ich mehr Angst.
Fortsetzung folgt.....................
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
03.01.2008 12:20
Schwiegermom unregistriert
Mensch bayou, du arme, was hast du durchgemacht, da fehlen einem die worte
Ich jagte eine SMS nach der Anderen zu Deiner Schwester, um ihr klarzumachen, daß ich das nicht kenne und daß Du Dich immer gemeldet hast.
2.1.07 :
Noch immer nichts von Dir. Ich rufe wieder bei Deiner Schwester an. Vorher hatte ich noch versucht, die Polizei in Stäfa zu erreichen. Aber die hatten von 11:30-14:00 Mittgagspause. Ich schüttelte noch mit dem Kopf und fragte mich echt, wie eine Polizeiwache Mittagspause machen kann und dann auch nicht ans Telefon geht.
Dein Schwager und ich sprechen lange miteinander. Er sagt mir immer wieder, wie sehr mich Roli liebt. Ich sei zu seinem Lebensinhalt geworden.
Ich bitte ihn bei der Kantonspolizei in Zürich anzurufen.
Er tat dies auch. Es gab in keiner Liste etwas über Dich, so daß man alles nun schon fast ausschließen konnte.
Seine letzte Hoffnung war, daß Du vielleicht auf dem Weg zu mir warst und mich überraschen wolltest.
So sehr wie ich mich auch gern an diesen Gedanken geklammert hätte, ich spürte, daß auch das nicht der Grund war, warum Du Dich nicht meldest. Ich konnte es nicht erklären, denn bei uns beiden war alles toll. Aber dieses Gefühl im Magen blieb.
Heute vor genau zwei Monaten war meine Mutter verstorben. Derjenige, der mir in der ganzen Zeit immer Halt und auch die Kraft gab, dies zu überstehen, warst immer nur Du.
Dein Schwager sagte mir nachdem er mit mitteilte, daß die Polizei nichts von Dir wüßte, daß er morgen, wenn Du auch nicht zur Arbeit kämst, die Tür aufbrechen lassen würde.
Irgendwie müssen Deine Schwester und Dein Schwager aber nun doch gemerkt haben, daß es ernst wurde.
Sie brachen abends schon die Tür auf. Beat, Dein bester Kumpel ging hinein.
gegen 19:00 :
Mein Telefon klingelte und obwohl ich wußte, daß es Dein Schwager Stefan war, ging ich nicht ran. Ich wußte nicht, daß sie die Tür bereits aufgebrochen haben. Und obwohl es ja eine gute Nachricht hätte sein können, ging ich nicht ran. Ich hatte panische Angst.
10 Minuten später klingelte es wieder.
Ich wußte, daß ich der Wahrheit nicht mehr entgehen konnte. Ich ging ran. Stefan war am anderen Ende und die Worte, die ich hörte, schienen mich völlig zu lähmen : Yvonne, leider sind unsere schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. Roli liegt leblos im Bett.
Ich fragte, ob man wüßte, was passiert sei, aber er meinte nur, die Polizei würde alles gerade untersuchen. Aber er würde mich später noch einmal anrufen.
Später rief er mich dann noch einmal an. Es war Selbstmord. Er hat sich in die Schläfe geschossen.
Stefan sagte immer wieder : Yvonne, er war doch so glücklich mit Dir. Er ließ es jeden wissen. Warum hat er das getan ?
Ferner sagte er mir, daß Du einen Abschiedsbrief hinterlassen hast, den wir aber erst am Freitag zu lesen bekämen, weil die Polizei ihn erst einmal beschlagnahmt hat. Ich werde dann das Original sofort bekommen, da alle davon ausgehen, daß er für mich ist.
Wir hatten beide so etwas Besonderes und Deine größte Angst war immer, daß Du mich verlierst. Nun habe ich Dich verloren.
Du hast genau gewußt, daß mir das den Boden unter den Füßen wegziehen würde, also warum nur hast Du das getan ?
Vielleicht geben mir die letzten Zeilen ja eine Antwort.
3.1.08 :
Stefan, Dein Schwager hat mich angerufen und gefragt, wie ich denn geschlafen habe. Er wußte, daß es eine rhetorische Frage ist.
Dann kam von ihm, daß er und Deine Schwester Susanne sich überlegt hätten, daß ich vorbei kommen soll und mir Dinge bei Dir aussuchen soll, die ich gern haben möchte.
Ich darf gar nicht daran denken. Ich kann es nicht. Ich kann diese Wohnung nicht mehr betreten. Hier war ich immer so glücklich mit Dir.
Fragen wie z.B. "Yvonne, was meinst Du, soll Roli eingeäschert werden oder soll es lieber eine Erdbestattung sein ?" dröhnen mir noch immer im Ohr.
Stefan meint es sehr lieb, weil er weiß wie sehr wir uns liebten, aber ich bin gar nicht fähig, einen klaren Gedanken zu fassen.
Roli, gerade wo Du wußtest, was ich für Ängste um meinen Vater ausstehe, weil ich auch da einen Selbstmord befürchte, tust Du mir genau das an ??? Du wußtest, was ich davon halte. Ich habe Dir genau gesagt, was ich meinem Vater dazu gesagt habe : Selbstmord ist nie eine Lösung !
Nebenbei habe ich von Stefan auch etwas erfahren, wobei ich jetzt denke, den Grund für Deinen Selbstmord zu kennen.
Das kann und will ich hier aber noch nicht erzählen.
Wenn es aber das wirklich war, dann treibst Du mich zusätzlich in Selbstvorwürfe, mit denen ich sicher nicht mehr fertig werde.
Heute nacht dachte ich immer wieder : Du hast Dein Handy nicht verloren.
Stefan hat es mir heute gesagt. Dein Handy lag unter Deiner Jacke.
Du bist bewußt nicht mehr rangegangen. Warum Schnuffel ?
Wir waren doch immer für einander da. Warum diesmal nicht ?
Du hast gewußt, welche Angst ich hatte, als ich Deinen AB vollgequatscht habe. Und trotzdem hast Du mich allein gelassen und dann noch auf so grausame Art und Weise.
Warum ziehst Du mir den Boden unter den Füßen weg ?
Und es bleibt nur noch ein :
Warum ???
Ich bin verzweifelt !
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
03.01.2008 13:07
Yvonne unregistriert
Mir treibt das fast die Tränen in die Augen. Liebe Bayouma viel Kraft für die nächste Zeit, lass dich mal ganz fest drücken.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yvonne: 03.01.2008 14:59.
Dir mein Trost in einem Gedicht entgegegenbringen.[B]
Da wir ja schon heute morgen telefoniert hatte und ich kein Wort vor Entsetzen über die Lippen gebracht habe möchte ich Dir meine Gedanken so entgegen bringen.
Linda von Oepen
Trost
Wenn Trauer fest die Arme
um Deine Seele schlingt,
der Kummer still und leise
tief in Dein Herz eindringt.
Wenn viele heisse Tränen
benetzen das Gesicht,
und Deine trüben Augen
verlieren jede Sicht.
Wenn tief in Deinem Körper
das Leid Dich fast zerreisst,
Du langsam kannst verspüren
wie alles kalt vereisst.
Dann schau hinauf zum Himmel
such Dir den hellsten Stern,
hör wie er leise flüstert
ein Engel hat Dich gern.
Der Kummer wird verfliegen
die Tränen Dich befrei´n,
der Engel sanft Dich tröstet
im hellen Lichterschein.
Du weißt du kannst dich jederzeit bei mir melden.
Gundi
03.01.2008 15:16
elli_pirally unregistriert
Tut mir leid ich bin nicht groß mit Worten. Gerade in so einer Situation.
Es tut mir aufrichtig leid für Dich !!!!!!!
Bitte komme jetzt nich auch noch auf dumme Gedanken. Wie Du selber geschrieben hast ist ein Selbstmord auch keine Lösung.
Ich kann mir aber sehr gut vorstellen wie Du Dich fühlst.
Wo ich meine starke Depression hatte wollte ich auch immer gegen einen Baum fahren. Gott sei Dank habe ich es nicht gemacht.
Ich drück Dich
Knuddels von Rona
Sicher ist ein Selbstmord keine Lösung.
Nur ich bin völlig verzweifelt und weiß nicht mehr weiter.
Ich sitze hier und starre ins Leere und fühle mich als hätte ich keine Perspektive mehr.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
03.01.2008 16:48
elli_pirally unregistriert
Ich kann Dich echt sehr gut verstehen!!
Ich glaube Du solltest dringends mit Deinem Doc reden.
Ich denke mal das Antidepresiva was für Dich wären.
Sonst kommst Du nicht wieder runter oder rauf . Wie auch immer.
Ich habe mich damals auch lange gesträubt dagegen...... ich bin doch nicht bekloppt...ich bin doch nicht depresiv.
Zur Zeit geht es mir auch sehr bescheiden. Wollte auch meine Happypillen wieder nehmen. Leider kann ich die nicht mehr ab.
Mein Doc ist erst am 10 Januar wieder da. Ich schleppe mich im Mom auch von Tag zu Tag.
Wie gesagt ich rate Dir dringends zu Deinem Arzt zu gehen.
Du packst das sonst nicht !!!!
Dicken Knuddel von Rona
ich weiß nicht ob Tabletten die richtige Lösung ist.
Man wird vielleicht ruhiger,aber die Tatsache bleibt.
Es ist schrecklich genug was passiert ist und was Bayou jetzt durchstehen muß,aber auf solche Dinge zurückzugreifen finde ich absolut verkehrt.
Bayou hat einen geliebten Menschen verloren,da kann ihr auch keine Tablette über den Schmerz hinweghelfen.
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Petra2905
03.01.2008 17:03
elli_pirally unregistriert
Natürlich können Tabletten nicht den Schmerz abschalten. Aber sie können sehr gut helfen.
Man hat wieder mehr Lebensmut, kann wieder morgens aufstehen, kann Nachts schlafen. Kriegt andere Sachen wieder gebacken usw usw.
Es muß jeder für sich selber entscheiden.
Elli, ich weiß Deinen Rat zu schätzen, aber ich werde wirklich keine Beruhigungstabletten oder was auch immer schlucken.
Man betäubt vielleicht den Schmerz etwas, aber, wenn die Wirkung nachläßt, sind sie wieder da. Dann kommt die nächste Tablette.
Oder man bekommt diese Leck-Arsch-Stimmung und genau die halte ich für noch gefährlicher.
Nun, wo ich weiß, wann Du gestorben ( 6:30 am 2.1.08 ) bist, Roli, weiß ich noch mehr, daß ich es hätte verhindern können.
Du hast alle meine Hilferufe noch gehört. Du hast Dein Handy abgehört und wußtest genau, daß ich mir Sorgen mache und Angst um Dich hatte.
Warum nur hast Du meine Hilferufe einfach verhallen lassen ?
Ich weiß, daß Selbstvorwürfe nichts bringen, aber wäre ich sofort zu Dir gefahren, als ich spürte, daß etwas nicht stimmt, hätte ich es verhindern können.
Meine Vermutung wird immer klarer und scheint sich zu bewahrheiten.
Wenn morgen Dein Abschiedsbrief noch das Gleiche aussagt, dann weiß ich was passiert ist.
Roli, warum hast Du nicht mit mir darüber geredet ?
Du hast mir immer versichert, daß ich die Einzige bin, mit der Du offen reden kannst.
Warum diesmal nicht ?
Ich habe eben draußen im Dunkeln gestanden, zum Himmel geschaut und Dich immer wieder gefragt, warum Du nicht mit mir geredet hast.
Du hättest mich deswegen nicht verloren, wie Du anscheinend gedacht hast.
Tränen rollen mir übers Gesicht, weil ich weiß, daß ich Dich scheinbar mit einer Aussage, die ich vor etwas über drei Monaten gemacht habe, in eine Aussichtslosigkeit getrieben habe.
Heute bekommt Stefan und Susanne Einsicht in Deinen Abschiedsbrief.
Ich habe Angst davor.
Aber was kann jetzt eigentlich noch Schlimmeres kommen, als das was Du mir bereits angetan hast ?
Ganz einfach, es wird die sichere Erkenntnis sein, daß eine einzige Äußerung von mir, Dich dorthin getrieben hat, wo Du jetzt bist.
Meine Selbstvorwürfe fressen mich auf.
Hätte ich das nur nie gesagt !
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
04.01.2008 09:44
Schwiegermom unregistriert
Yvonne, erst mal ganz tolles
.
Mach dir bitte nicht so viele Selbstvorwürfe. Ich glaube das es sowas wie Schicksal gibt, vielleicht war es Wolf so vorher bestimmt.
Und bitte bitte denke daran, das es hier sehr viele Leute gibt die dich lieb haben und brauchen.
Liebe Grüsse
Kerstin
04.01.2008 11:33
elli_pirally unregistriert
War es wirklich so hart was Du gesagt hast?
Oder steigerst Du dich in Deinem Kummer jetzt nur darein ?
Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen das Du so hart warst.
Nein, es war nicht hart,- es war einfach nur ein Lebensstandpunkt, den ich habe.
Und wenn es sich bewahrheitet, werde ich es hier auch schreiben, was es war.
Aber für ihn muß es in diesem Moment eine ausweglose Situation gewesen sein.
Aber ich weiß, daß sie nicht wahr sind !
Deine Zeilen haben mich hart getroffen, aber ich werde sie nicht ernst nehmen, da ich weiß, in welchem Zustand Du sie geschrieben hast.
Auch wenn ich langsam merke, daß Du mit diesen Zeilen nur wolltest, daß ich Dich hasse, so ist es Dir nicht gelungen.
Du hast mit allen Mitteln versucht, daß ich Dich hasse, nur damit ich nicht trauere und Du den wahren Grund für diese Tat nicht preisgeben mußt.
Aber ich weiß ihn, Roli und es ist Dir nicht gelungen, daß es mir nicht verdammt Scheiße geht. Du wolltest lieber, daß ich Dich hasse und nicht, daß mir die Tränen übers Gesicht laufen, denn das konntest Du nie ertragen.
Aber, was Du mit Deiner Tat angerichtet hast, damit mußt Du nun da oben ganz allein klarkommen.
Sieh es Dir an, wie viele trauernde Menschen Du hinterlassen hast, nur weil Du um alles in der Welt vermeiden wolltest, daß ich eine bestimmte Sache erfahre.
Du hattest solch eine panische Angst, daß ich Dich dann verlasse, daß Dir nur noch aus Deiner Sicht dieser Weg blieb.
Nur Du hattest falsch gedacht, denn wir hätten es zusammen hinbekommen.
Meine Befürchtungen, daß eine Sache, die ich gesagt habe, Dich dorthin getrieben hat, haben sich leider bewahrheitet und da ändern auch Deine letzten Zeilen nichts mehr dran. Aber der richtige Weg wäre Offenheit gewesen, Roli.
Ich hoffe, Du kannst das Leid, was Du hier unten angerichtet hast, sehen.
Ich hoffe, daß es Dir bei diesem Anblick einfach die Sprache verschlägt.
Im Moment könnte ich, obwohl ich Gewalt verabscheue, Dir einfach nur die Fresse polieren.
Meine Trauer, meine Verzweiflung und auch meine Wut kennen im Augenblick keine Grenzen mehr und ich habe Angst, daran zu verzweifeln.
Bayou ich bin nicht der Mensch für viele Worte,das was passiert ist,kann man nur als ganz schrecklich bezeichnen.Nehm dich mal ganz fest in Arm.Verstehen kann ich es nicht,Wolfi hat auf mich einen glücklichen und sehr verliebten Eindruck gemacht.Er war ein lieber Kerl soweit ich ihn kannte.
Dir Tabletten empfehlen will ich nicht denn ich sehe darin auch keine Lösung.Besser ist es die Trauer zu verarbeiten,am besten mit Menschen die dir nahe stehen.
Ich weiß,sowas sagt sich leicht,wenn man nicht selbst betroffen ist.Aber ich weiß auch,du bist eine sehr starke Person und im Laufe der Zeit wirst du auch diesen Schicksalsschlag überwinden.Auch wir hier im Board sind immer für dich da.
Ich würde dich gerne trösten,aber ich weiß nicht wie ich machen soll.