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Bayoumas ICM-Galaxy | Wir schreiben Geschichten | Die Geschichte der Sandra B.
Die Geschichte der Sandra B. oder wer wird hier jetzt eigentlich verrückt ?
Gedankenversunken legte Sandra B. die Zigarrette auf dem Aschenbecher ab. Das Telefon noch in der Hand starrte sie in den aufsteigenden Rauch und verstand die Welt nicht mehr.
Ein paar Tränen der grenzenlosen Wut stiegen ihr in die Augen.
Sie konnte es nicht glauben, denn eigentlich wirkte Karsten W. immer ganz normal. Er behauptete zwar von sich im Spaß immer, er hätte einen an der Klatsche, aber meinte er das vielleicht gar nicht im Spaß ? War es wirklich Ernst ?
Immer wieder klang ihr dieses eine Wort im Ohr. Es dröhnte ständig von einem Ohr zum anderen : Stalker--------------Stalker-----------------Stalker
Sie spulte die ganze Geschichte an den Anfang zurück, überging aber auch ein paar Dinge, die ihr zu weh taten und die sie an den Rand zu drücken versuchte.
Sandra hatte ihn kennengelernt und fand in eigentlich immer ganz nett.
Eines Tages fand sie auf ihrem PC die Nachricht :
Wenn Du Lust hast, kannst Du mich ja mal innerhalb der nächsten Stunde bis 22:00 anrufen oder morgen ab 14:00 !
Darunter stand die Telefonnummer und
Gruß
Karsten
Sie überlegte, was denn das jetzt werden würde. Aber neugierig, wie sie nun einmal war, rief sie wirklich am nächsten Tag an. Man unterhielt sich nett und hatte eigentlich auch die gleiche Wellenlänge.
Für sie war aber klar, dass es auf dieser platonischen Ebene bleiben sollte. Karsten hatte eine Lebensgefährtin und das Letzte, was ihr in den Sinn gekommen wäre, wäre in eine Beziehung reinzuplatzen.
Ohne Frage mochte sie ihn, aber das war auch alles.
Karsten jedoch dachte von nun an, Sandra würde jeden Tag anrufen. Sie erklärte ihm, dass sie es gar nicht vorhätte. Sie würde nie einfach nur so laufend bei ihm anrufen. Er hingegen sagte, dass er sich das aber wünschen würde und es, wenn möglich nicht jeden Tag sagen möchte, dass er sich auf einen erneuten Anruf freuen würde. Also sie ließ sich überreden und tat es dann doch, was der erste entscheidene Fehler war.
Man lernte sich besser kennen und es kam, wie es kommen musste. Karsten erzählte ihr von seiner Beziehung und dass sie die Hölle war. Aus seiner Sicht war es nur eine WG. Man hatte sich nichts mehr zu sagen und wohnte eigentlich nur noch neben einander her.
Sandra kannte diese Sätze.
Sagten das nicht alle Männer, die aus einer Beziehung ausbrechen wollten ?
Alle Vorsicht, die sie sonst immer an den Tag legte, ließ sie plötzlich außer Acht.
Warum hatte sie nicht auf ihre innere Stimme gehört, die ihr immer wieder sagte „Laß es !“ ?
Sie starrte auf die Zigarrette, wo inzwischen schon der Filter qualmte.
Hastig drückte sie sie aus.
Sandra hatte es nicht gelassen und als eines Tages der Satz „ Ich oute mich jetzt mal,- ich habe mich verliebt !“ über ihren Bildschirm flimmerte, schien sie glücklich. Hätte sie auch nur eine Ahnung gehabt, was ihr nun blühen würde, hätte sie wahrscheinlich lieber den Monitor aus dem Fenster geworfen.
Von da an nahm alles seinen Lauf, denn auch Sandra hatte sich in Karsten verliebt, was sie sich am Anfang nicht eingestehen wollte. Immer, wenn seine Lebensgefährtin nicht da war, telefonierten sie stundenlang. Sie konnten über Gott und die Welt reden. Es wurde nie langweilig. Sie hatte wieder das Lachen gelernt. Mit ihm konnte man herrlich und vor allem viel lachen.
Er bat Sandra ein wenig Geduld zu haben, weil er noch ein paar Dinge zu klären hätte. Hier passierte ihr dann der zweite Fehler, denn sie ließ sich darauf ein.
Ein paar Wochen später rief er sie aufgeregt an. Ein Zittern war in seiner Stimme zu hören.
„Sandra, ich bin getürmt. Ich habe es nicht mehr ausgehalten. Ich trenne mich jetzt von ihr, denn mit ihrem Geschrei und ihrem Terror kann ich nicht mehr umgehen und sie treibt mich in den Wahnsinn.“
Weiter meinte er : „Ich würde jetzt am Liebsten zu Dir kommen !“
Sie wusste, das wäre jetzt falsch. Er sollte erst einmal zur Ruhe kommen und sollte vor allem seine Entscheidung komplett alleine fällen. Er sollte seine Gedanken in Ruhe selber ordnen können. Auf keinen Fall wollte sie ihn jetzt beeinflussen.
Das sagte sie ihm dann auch und er verstand es.
Sandra versuchte ihn erst einmal ein wenig zu beruhigen.
Von dem Zeitpunkt an rief sie nun dort immer an, wo er war.
Drei Tage später wollte er zu Hause dann alles klären.
Karsten versicherte ihr, dass sie sich keine Sorgen machen sollte.
Aber nach diesem Gespräch war alles anders. Sie spürte es, aber von ihm kam dahingehend nicht ein Wort.
Sandra fragte ihn dann doch, was denn los sei,- er sei so anders.
Dann kam die Nachricht, die sie umhauen sollte : „Ich hasse mich für meine Entscheidung, aber ich gehe zu meiner Lebensgefährtin zurück. Wir wollen einen Neuanfang machen.“
Er haßt sich dafür und tut es doch ?
Ellenlange Diskussionen folgten. Sandra wollte Antworten, die sie aber so richtig nicht bekam.
Klar liebte sie ihn noch, aber sie musste seine Entscheidung akzeptieren.
Tage und Monate gingen ins Land. Sandra und Karsten schafften es sogar, Freunde zu bleiben. Sie trafen sich noch ab und zu, aber eben nur als Freunde.
Beide telefonierten auch noch weiterhin miteinander.
Irgendwann merkte sie, dass Karsten es regelrecht darauf anlegte, dass seine Lebensgefährtin es herausbekam, dass sie sich noch trafen. In dem kleinen Örtchen kannte nach seiner Aussage jeder jeden. Jeder wusste, wenn man einkaufen war, was es beim Anderen zum Mittag gab.
Sie redeten stundenlang miteinander, waren ganz offen und konnten beide mit der Situation auch umgehen. Aus Liebe war eine richtig schöne Freundschaft geworden, die beide nicht missen wollten.
Aber irgendetwas irritierte Sandra gewaltig. Immer wieder versuchte er ihr weis zu machen, dass alles in Ordnung sei und seine Beziehung nun liefe.
Aber warum jammerte er ihr immer vor, was er an seiner Lebensgefährtin so haßte ?
Sandra spürte wie unglücklich er war. Er konnte ihr nichts vormachen, - so sehr er sich auch bemühte. Später gab er das dann auch mal zu.
Sie versuchte ihm zu helfen. Er sollte einfach seinen eigenen Weg finden, den er scheinbar aus den Augen verloren hatte. Wenn nötig sollte es auch ein Weg ohne Sandra sein. Nur glücklich sollte er wieder werden.
Wenn sie sich das jetzt gerade durch den Kopf gehen ließ, während sie sich eine Zigarrette anzündete, so merkte sie, dass er genau das wohl nie verstand.
Er hatte es nie kennengelernt, dass ein Mensch nicht zuerst an sich dachte, sondern an Menschen, die ihm am Herzen lagen. Er kannte es auch nicht, dass jemand bedingungslos hinter ihm stand.
Immer wieder schüttelte er den Kopf und sagte : „Warum machst Du das ?“
Karsten konnte es einfach nicht verstehen.
Eines Tages kam dann der Spruch : Es bringt uns beiden nichts ! Ich möchte nicht mehr, dass wir uns treffen.“
Sandra akzeptierte das, weil er ihr sagte, dass er seine Beziehung retten wollte.
Ferner erzählte er seiner Lebensgefährtin dann auch von ihr. Er wollte keine Lügen beim Neubeginn. Karsten sagte seiner Lebensgefährtin aber auch, dass er weiter mit Sandra telefonieren würde. Die Freundschaft wollte er genau wie Sandra nicht aufgeben.
Sandra ahnte, dass das auf die Dauer natürlich seine Lebensgefährtin zur Raserei treiben würde. Sie konnte sie sogar gut verstehen. Das musste sie einfach irre machen.
Sandra zog an der Zigarrette und schenkte sich einen frischen Kaffee ein. Nachdenklich schaute sie aus dem Fenster und wieder ballerten ihr die eben gehörten Worte durch den Kopf : Stalker-------------Stalker------------------Stalker
Sie war noch immer fassungslos. Was hatte er sich dabei nur gedacht ?
Sie hatte so viele Fehler gemacht und einfach nicht erkannt, dass sie irgendwann hätte einen Schlussstrich selbst unter die Freundschaft hätte ziehen müssen, denn das musste ja eskalieren, so wie Karsten seine Lebensgefährtin immer schilderte.
Wann immer Karsten Probleme hatte, suchte er wieder Sandra´s Nähe. Das war keine körperliche Nähe, sondern er konnte einfach mit ihr über alles reden.
Es lief eigentlich immer nach dem gleichen Prinzip ab.
Sandra fragte : „Na alles klar bei Dir ?“
Zurück kam dann meist eine Antwort wie „Nichts ist klar, hier geht gerade wieder die Hölle ab !“
Er wollte also reden. Meist redeten sie dann stundenlang bis Sandra das Gefühl hatte, dass es ihm wieder besser geht oder er schlafen ging. Das Prinzip lief immer gleich ab.
Finanziell war Karsten auch am Ende. Sandra wusste das von Anfang an.
Längere Touren, die er unausweichlich hatte machen müssen, fuhr sie dann mit Wissen der Lebensgefährtin mit ihm. Ihr tat es finanziell nicht weh.
Eines Tages, nach Sandra´s üblicher Frage (Na, alles klar bei Dir?) nach seinem Befinden flimmerte dann der Satz über den Bildschirm : „Schön wäre es, den Rest kannst Du Dir ja denken !“ Wieder machte Sandra das, was sie immer tat : Sie redete kurz mit ihm und nachdem sie erfuhr, was da gerade abgegangen war, sagte sie kurz : „Mach, dass Du an die frische Luft kommst und nimm Dein Handy mit ! Ich rufe Dich dann an.“
Wieder war das Zittern in seiner Stimme, als er sich am Telefon meldete und Sandra merkte erneut, dass er völlig am Ende war.
Sie wollte für ihn einfach nur da sein,- als Freund !
Später redeten sie am PC noch miteinander und Sandra machte den nächsten entscheidenen Fehler. Sie fragte ihn, ob und was er eigentlich noch für sie empfindet und ob es mehr sei als ihm eigentlich lieb sei.
Sandra nippte wieder an ihrem Kaffee und schaute aus dem Fenster.
Gerade fragte sie sich, warum sie das getan hatte. Hätte sie es nicht auch einfach so belassen können wie es war ?
Scheinbar nicht, denn er war ihr einfach zu wichtig geworden.
Wieder sieht sie die Antwort vor sich : „Ja, mehr als mir lieb ist.“
Er erwähnte auch, dass er es nie aus dem Kopf bekommen hatte, ihr damals so weh getan zu haben.
Ein paar Tage später ging dann das gleiche Spiel von vorne los. Diesmal waren es finanzielle Probleme, die ihn zu erdrücken schienen.
Auch hier konnte Sandra mal wieder nicht tatenlos zusehen, fuhr hin und brachte ihm Geld vorbei. Sie verbrachten sogar einen netten Nachmittag zusammen, was natürlich auch seine Lebensgefährtin wieder zu erfahren bekam.
Sandra konnte ihren Ärger gut verstehen,- nur sollte sie Karsten einfach hängen lassen ?
Warum konnten er und seine Lebensgefährtin nicht einfach ganz normal miteinander leben ?
Warum machte sie ständig diesen Terror ?
Sie musste doch wissen, dass sie Karsten so nach und nach aus dem Haus trieb.
Es eskalierte immer wieder und das wegen Kleinigkeiten, aber dafür stundenlang. Die Streitreien waren auch als solche in ihrer Heftigkeit schon gar nicht mehr als Streit zu bezeichnen.
Erschwerend kam hinzu, dass sich Sandra sehr gut mit dem Kind von Karsten verstand.
Immer wieder bekam Sandra den Satz von Karsten zu hören : „Jetzt versucht sie mir wieder einzureden, dass Du über das Kind an mich wieder herankommen willst ! So ein Schwachsinn !“
Seine Lebensgefährtin hingegen verstand sich überhaupt nicht mit seinem Kind.
Wie sagt man so schön : Hund und Katze wären dagegen wahre Blutsbrüder.
Das Telefon klingelte und Sandra wurde aus ihren Gedanken gerissen. Sie hatte keinen Nerv, sich jetzt zu unterhalten und würgte das Gespräch ziemlich jäh ab.
Wieder pochte es durch ihren Kopf und wollte nicht aufhören : Stalker-------------Stalker-----------Stalker
Warum hatte er das jetzt getan ?
Gedanklich spulte sie den Film wieder an die Stelle, wo sie das Telefon herausgerissen hatte.
Wieder stand eine Tour an, die Karsten zu erledigen hatte und wo er einfach nicht wusste, wie er das hinbekommen sollte. Wieder hatte Sandra ihm die Hilfe angeboten, ihn zu fahren.
Warum um Gottes Willen war sie nur so dämlich ?
Man muß dazu sagen, dass dies Touren waren, wo man wirklich den ganzen Tag unterwegs war und einmal quer durch Deutschland fuhr.
Die eine Sache war erledigt und er sagte, dass er aber noch nicht nach Hause wolle.
Sie machten noch einen Besuch bei zwei Bekannten und machten sich dann doch auf den Heimweg. Auf der Rücktour klagte er Sandra wieder sein Leid.
Warum war er eigentlich nicht in der Lage, sein Leben mal in die Hand zu nehmen ?
Sandra wurde klar, dass diese Hilfe ein Ende haben musste und sie war froh, dass dies die letzte geplante Tour war. So konnte es nicht mehr weitergehen.
Es fiel ihr zwar sehr schwer, aber er musste da langsam allein durch.
Es kam ihr immer vor, als wollte er Publikum und keine Lösungen.
Sie sagte auch, dass sie sich ja nun zum letzten Mal gesehen hätten und nun bestimmt wieder Ruhe bei ihm zu Hause einkehren würde.
„Ich glaube es nicht, aber schauen wir mal !“ war seine Antwort.
Sehr beruhigend klang das auf Sandra nicht.
Vor seiner Haustür verabschiedeten sie sich beide in dem Wissen, dass nun der nächste Streß auf ihn wartete. Sie waren stundenlang bei den Bekannten geblieben und seine Lebensgefährtin musste ja einfach sonst etwas denken. Karsten hatte Sandra jedoch versichert, dass sie eh schon seit vier Tagen kein Wort mehr miteinander reden würden.
„Ich rufe Dich Dienstag an,“ rief er Sandra noch zu und sie machte sich auf den Heimweg durch die Nacht..
Am Freitag schien es wieder zu eskalieren und wie Sandra später erfuhr, ging der Streß schon in der Nacht zum Freitag los und sollte sich auch den ganzen Tag nicht beruhigen.
Wieder gingen abends die Nachrichten hin und her.
Sie merkte, dass er betrunken war. Das hatte er in letzter Zeit öfter gemacht und Sandra hatte ihn auf der Rücktour auch drauf angesprochen. Er meinte nur, das sei Frustsaufen.
Wieder wollte sie ihm helfen, aber hatte er ihr nicht schon öfter gesagt, dass ihm nicht zu helfen sei ?
Wußte sie das nicht auch selber zu gut, dass ihm nicht zu helfen ist ?
Hatte Sandra einfach nur ein Helfersyndrom ?
Karsten schrieb ihr wieder, dass nicht alles klar sei und dass sie sich nicht wundern solle, wenn seine Lebensgefährtin sie anrufen würde, um ihr zu sagen, was er so angeblich alles über Sandra bei ihr losgelassen hätte. Sandra solle das bloß nicht glauben.
Weiter las Sandra dann später, dass er seiner Lebensgefährtin bereits Gewalt angedroht hätte, weil er ihre stundenlange Keiferei nicht aushalten würde.
Sandra wusste, dass er nicht gewalttätig war und das auch nie tun würde. Aber wie lange würde das bei den ständigen, stundenlangen Eskalationen noch anhalten ?
Er war nicht mehr er selbst.
Er hatte sich verändert.
Das war nicht mehr das Wesen, was ihn eigentlich mal ausmachte.
Das Schlimme war, dass Karsten das auch ganz offen zugab. Er bemerkte sein Veränderung selber.
Irgendwann würde dort etwas Schlimmes passieren und auch das konnte er nicht verneinen.
Sie telefonierten dann auch wieder, weil es Karsten völlig egal war, ob seine Lebensgefährtin das hörte oder nicht. Natürlich hörte sie das und stand plötzlich im Raum.
Karsten kam, so breit wie er war, auf die Idee, das Handy einfach weiterzureichen.
Nun hatten sich sich die beiden Frauen am Telefon.
Sandra dachte nur : „Na dann er mal fünf Minuten Ruhe vor ihr !“
Sandra versuchte mit allen Kräften der Lebensgefährtin klarzumachen, dass sie keine Gefahr sei und dass sie wirklich nur mit Karsten befreundet sei.
Nichts half !
Sie musste sich anhören, was Karsten angeblich über Sandra sagte oder auch dachte.
Es war herbe, sich das alles anhören zu müssen, aber sie dachte : Er hat mich ja vorgewarnt.
Alle Sachen, die sie sagte, gingen einfach nur unter die Gürtellinie und Sandra weigerte sich auch innerlich, diese Dinge zu glauben.
Doch als plötzlich der Satz fiel „Karsten denkt sogar, Du seist ein Stalker !“
platzte Sandra der Kragen. Sie hatte sich viel anhören müssen, aber das ging nun wirklich zu weit.
Entsetzt sagte sie : „Gib mir mal bitte Karsten !“
Mit der ganz klaren Ansage „Sag ihr jetzt, dass Du sie für einen Stalker hältst !“ gab sie das Handy weiter. Mit den Worten, die wie in Trance nachgeplappert wirkten, meinte er : „Ja, es stimmt,- ich halte Dich für einen Stalker !“
Sandra verschlug es die Sprache.
Was bitte hatte sie denn getan,- außer ihm immer wieder zu helfen ?
Wußten die beiden überhaupt um die Bedeutung dieses Wortes ?
Nachdem das Gespräch am Handy beendet war, dachte Sandra noch lange nach.
Alles wirkte so unwirklich. Aber Karsten war scheinbar noch wach.
Sandra hatte ihm geschrieben, ob das wirklich sein Ernst gewesen wäre.
Er meinte nur, dass er mal den Verdacht gehabt hätte, dies aber nicht mehr glauben würde.
Aber Sandra solle auf keinen Fall glauben, was sie sonst noch so gesagt hätte, was er an übelsten Beschimpfungen über sie losgelassen haben sollte.
Sandra bemerkte innerlich, dass aber doch etwas hängengeblieben war.
Das wollte sie genauer wissen.
Sie schrieb ihm noch, dass sie darüber gern noch einmal mit ihm reden würde, wenn er wieder nüchtern sei und ob es nicht wirklich besser sei, wenn sie komplett aus seinem Leben verschwinden würde.
Am nächsten Morgen klingelte ihr Telefon. Diesmal war es das Festnetz.
Sie meldete sich und vernahm dann die Stimme der Lebensgefährtin von Karsten.
Aber wo hatte sie die Nummer her ?
Hatte Karsten nicht gesagt, er hätte nur meine Handynummer in seinem Handy ?
Na egal, dachte sie und die Leiher vom Vorabend ging weiter.
Diesmal wollte sie Sandra angeblich vor Karsten schützen.
„Wie selbstlos!“ dachte Sandra und musste schon fast etwas schmunzeln über das, was sie sich da alles anhören durfte, wie böse, hinterlistig und gemein doch Karsten sei.
Er wolle doch Sandra nur ausnehmen und, und und…………………….
Sandra war froh, als das Gesalber vorbei war.
Karsten meldete sich an diesem Tag nicht.
Sandra ahnte auch, dass es sicher besser war, denn auf unangenehme Fragen hatte er eh nie Bock.
Aber er begann ein paar Dinge zu tun, die ihr klarmachten, dass irgendwas passiert sein musste. Egal wie oft sie fragte, warum er dies oder jenes tat, sie bekam keine Antwort mehr.
Sandra akzeptierte das.
Scheinbar war er einfach der Meinung, sie solle aus seinem Leben verschwinden oder aber seine Lebensgefährtin hatte ihm ein für alle Male einen weiteren Kontakt untersagt.
Nur hatte er leider nicht mal den Mumm dazu, Sandra das auch zu sagen.
Warum eigentlich nicht ?
Sie hatte ihn doch ganz eindeutig gefragt, ob es nicht besser sei, wenn sie komplett aus seinem Leben verschwand, damit in seiner Beziehung wieder Ruhe einkehrte.
Sie fragte sich zwar immer wieder, warum er sich dann nicht einmal traute zu antworten, aber auch da verblasste dann das Interesse.
Jeder, der ihn kannte, wusste, dass Karsten seiner Lebensgefährtin höhrig war.
Sie selber hatte es Sandra bei ihrem morgendlichen Anruf auch gesagt : „Karsten ist mir höhrig!“
Wenn sie sagte „Spring !“, hätte er sicher nur noch gefragt „Wie hoch ?“.
Das ist auch letztenendes nicht schlimm, denn es ist sein Leben.
Den Satz, den er ihr noch Tage zuvor geschrieben hatte „Du wirst immer einen Platz im meinem Herzen haben“, hatte sie zwar noch vor Augen, aber sie wusste auch, dass er diesen wohl nicht ernst gemeint haben konnte.
Also sagte sie sich, dass sie halt die Freundschaft ad acta legen würde.
Verstehen konnte sie zwar nicht, warum man das nicht einfach normal sagen konnte, nachdem sie immer für ihn da war, wenn es ihm mal wieder dreckig ging, aber es war halt so.
Und nun war da dieser Anruf, der sie vom Stuhl hauen sollte.
Wiederum nippte Sandra an ihrem Kaffee, der inzwischen kalt geworden war.
Karsten´s Kind war dran und erklärte ihr, dass es mit seinem Vater telefoniert hatte.
Er hätte erklärt, er müsste es warnen. Sandra sei verrückt geworden und er mache sich Sorgen um sein Kind.
Sandra hatte ja noch immer Kontakt zu Karsten´s Kind.
Er vertrat doch tatsächlich die Ansicht, Sandra würde das Kind entführen wollen und einsperren, damit sie Karsten wieder sehen könnte, da sie ein Stalker sei.
Da war es wieder,- dieses Wort : Stalker-------------- Stalker--------------------Stalker
Es sauste Sandra wieder durch den Kopf.
Warum bitte tat er das ?
Sandra hatte ihm nie etwas getan,- im Gegenteil, sie hatte ihm immer nur geholfen.
War es das, womit er nicht klar kam ? Hatte er ihr nicht öfter gesagt, dass sie ihm so viel gibt und so viel für ihn tat und er hätte im Gegensatz nichts zurück zu geben ?
Sie hatte es doch gern getan. Nur warum ging er jetzt plötzlich auf sie los ?
Hatte er ihr nicht immer gesagt, dass sie einfach zu gut für diese Welt sei und ganz besonders zu gut für ihn ?
Wieso kam er mit solchen fiesen Spielchen ?
Warum konnte er sie denn jetzt nicht einfach in Ruhe lassen ?
Jeder hätte sein Leben leben können und es hätte doch nicht in Haß ausarten müssen.
Warum haßte er Sandra plötzlich so, dass er ihr so etwas nachsagte, obwohl er sie so gut kannte und genau wusste, dass es eine himmelschreiende Lüge war, die er da versuchte, zu verbreiten ?
Oder war es vielleicht die Tatsache, dass er irgendwie den Kontakt so beenden musste, weil er nicht wusste, wie er Sandra das Geld, was sie ihm geliehen hatte, zurück zahlen sollte ?
Oder war es vielleicht die Tatsache, dass er irgendwie den Kontakt so beenden musste, weil er nicht wusste, wie er Sandra das Geld, was sie ihm geliehen hatte, zurück zahlen sollte ?
Wie konnte er seinem eigenen Kind mit einer solchen Lüge Angst machen wollen, nur um Sandra zu schaden oder einen weiteren Kontakt seines Kindes zu Sandra zu verhindern ?
Der Kaffee war leer und Sandra brachte die Tasse in die Küche. Sie verstaute sie im Geschirrspüler und ging noch ein wenig auf die Terrasse.
Die Gedanken ließen sie nicht mehr los.
Sie wusste, jetzt war es an der Zeit, dass sie sich vor solchen Attacken schützen musste.
Scheinbar gingen die beiden jetzt nicht mehr aufeinander los, sondern brauchten mal ein anderes Opfer.
Sandra entschied für sich, dass sie aber ganz sicher nicht in die Opferrolle schlüpfen würde.
Dazu sollten die beiden jemand anderes suchen.
Sie war bereit, die entsprechenden Gegenmaßnahmen zu ergreifen und setzte dies auch umgehend in die Tat um.
Sandra überlegte sogar, ihm zu schreiben, dass er das Geld ruhig behalten soll, damit sie ihn ja nicht wieder sehen muß, denn sie musste ja dann eine neue Story fürchten, die man dann über sie verbreiten würde. Ohnehin ging sie davon aus, dass sie das Geld nie wieder sehen würde. Aber das war ihr eigentlich auch egal.
Morgen wäre Dienstag und hoffentlich kam er nicht auf die Idee, sich wirklich zu melden, wovon sie aber auch nicht ausging. Es gäbe, so glaubte sie, keine Entschuldigung dafür, was er getan hatte. Er wäre auch viel zu feige dazu, Rede und Antwort zu stehen. Ferner könnte er sich auch gar nicht entschuldigen. Das war nie seine Art gewesen. Sturheit war sein zweiter Vorname.
Sandra ahnte auch, dass das noch nicht die letzte Attacke war und es wird sich zeigen, was er als nächstes in Angriff nehmen würde. Sie war sich auch sicher, den nächsten Zug von ihm schon zu kennen. Nur der störte sie nicht im Geringsten, denn den hätte er schon vor ein paar Tagen, als er seine ersten Aktionen startete, am liebsten getan.
Nur hatte er mal vor zu vielen Leuten gesagt, dass er das nie tun würde. Aber jetzt wird er es tun. Leider wird er dabei sein Gesicht verlieren, aber Sandra war sich sicher, dass er es machen wird. Er wird es in einer absoluten Kurzschlusshandlung tun, das wußte Sandra genau.
So merkwürdig es klang, aber Karsten tat ihr fast schon leid bei dem Gedanken daran, dass er sein Gesicht verlieren würde. Sie wünschte es ihm noch nicht einmal, obwohl sie sicher jeden Grund dazu gehabt hätte.
Was wollte sie eigentlich ? Karsten zurück ?
Nein, sie wollte nur Antworten.
Müde legte sie sich dann irgendwann ins Bett und die Gedanken, die sie vor dem Einschlafen hatte, waren : „Warum hat er das jetzt getan ?“ und „Wer ist hier nun verrückt ?“
Aber eine Antwort wird sie darauf nie erhalten und das wusste sie auch !
Warum war sich Sandra da so sicher ?
Es war ganz einfach : Für sein Handeln hatte selbst er, der nie um eine Antwort verlegen war, sicher mal keine Antwort und genau das wusste er auch.
Durch den Dauerstreß, den er in den letzten Wochen hatte, war sein Kopf so zu, dass er einfach nur noch seine Ruhe haben wollte. Ruhe war das Einzige, an was er noch denken konnte. Hierfür gab er sogar eine Freundschaft auf, die ihm sicher mal eine Menge bedeutet hatte.
Den Kontakt zu Karsten´s Kind wird Sandra halten. Beide haben ein super Verhältnis zueinander. Sie lachen gern und vertrauen sich.
Aber trotz allem wird Sandra versuchen, dem Kind das Vertrauen an seinen Vater wieder zu geben, was er durch seine Aktionen so langsam zu verlieren droht.
Ihr letzter Gedanke bevor sie einschlief war :
Stalker------------------Stalker-------------------------Stalker
PS :
Unter Stalking (deutsch: Nachstellung) wird im deutschen Sprachgebrauch das willentliche und wiederholte (beharrliches) Verfolgen oder Belästigen einer Person verstanden, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann.
Hm ist ja eine deftige Sache was Sandra da so miterlebt hat....
Zuerst muss ich mal sagen das es sicher nicht am geliehenen Geld gelegen haben kann! Ich denke bei wahren Freundschaften könnte man sowas immer anders regeln als es hier passiert ist
Man kann Leuten leider nur vor den Kopf gucken und nicht hinein.Wobei ich fast glaube das dieser Kopf schon krank sein muss oder von einer anderen Person sehr stark gesteuert werden muss.Wie dem auch sei: es ist schon traurig wenn nicht sogar primitiv dann so zu handeln und eine Freundschaft nicht nur kaputt zu machen sondern noch mit so einem " Kinderscheiß " zu kommen.
Allerdings muss dieser Karsten auch nicht ganz dabei sein: er sagt er säuft aus Frust damit er nicht mehr merkt wie seine Lebensgefährtin nervt? Man das ist ja ne geile Einstellung! Den ganzen Tag nur Streit und Ärger sowie nervende Sprüche? Und das nur für ab und zu mal po..... oder wie?Krank....
Sind das Freunde die nicht einmal Fehler eingestehen?
Sind das Freunde die sich nicht mal entschuldigen können?
Sind das Freunde die nicht mal mehr wissen was sie überhaupt wollen?
Sind das Freunde die dann stillschweigend Sachen gegen einen unternehmen?
Und das Schlimmste:
Sind das Freunde die einen ohne Antworten einfach im Ungewissenen sitzen lassen und man sich den Kopf zermartert?
So,das wars erst mal von meiner Seite aus...
Schade finde ich auch das selbst User die ständig rumspammen hier nicht einen Beitrag zu schreiben....
Das Problem ist, daß das ja einfach schon kein Kinderscheiß mehr ist. Das ist regelrecht bösartig.
Winki
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
19.07.2007 14:54
Martina unregistriert
Ich finde das irgendwie alle Drei ein psych. Problem haben. Die Sandra die regelm Geld geliehen hat und sich alles anhörte.
Dann der Karsten der ständig nur am herumjammern ist wie schlecht seine Freundin ist und auch die Freundin die das alles mitgemacht hat.
Ist irgenwie alles sehr merkwürdig. Das alle Drei das so lange ausgehalten habe.
Dennoch solch psych. Abhängikeiten soll es sehr häufig geben auch in anderer Form
23.07.2007 21:44
Manuela unregistriert
Könnt ihr euch vorstellen, das die Bayouma wegen dieser Geschichte und wegen ihrer Gutmütigkeit aus einem anderen Board einfach so gelöscht wurde. Ich finde das ist ein Kinderkram oder vielmehr dieses andere Board ist ein Kindergarten.
Und die Geschichte ging weiter !
Nun brauche ich bei Einigen auch keinen Hehl mehr daraus zu machen, um wen es sich bei den beiden Hauptfiguren handelte, denn damit auch ja nichts herauskommt und weil seine Lebensgefährtin es einfach nicht ertrug, daß ich noch immer in seinem Board war, hat sie ihm mal schnell auferlegt, mich grundlos aus dem Board zu löschen, wo alles seinen Anfang und seinen Lauf genommen hatte.
Die Figur, mit der ich das alles erlebt habe, hieß natürlich mit realem Namen nicht Karsten, jedoch beginnt sein realer Name auch mit "K". Sein Nickname beginnt jedoch mit einem "P".
Ich dachte ja eigentlich, es würde endlich Ruhe einkehren und jeder läßt den Anderen einfach nur in Ruhe,- aber weit gefehlt !
Er ignorierte mich im Board bei sich und ich sprach einfach mit den Anderen, die mir wichtig waren.
Wie ging es weiter ?
Am Freitag besuchte ich das Kind von K., weil ich merkte, wie schlecht es dem Kind ging. Jeder würde nun vermuten, daß ich über K. dort nur schlecht reden würde, aber das tat ich nicht.
Das Mädchen war schon genug von der Rolle, weil sie ja alles live mitbekommen hatte. Ohne mich selber zu loben, aber ich hatte auch das Gefühl, daß seine Tochter auch an mir hing.
Die Touren, die ich für K. machte, waren auch die, um seine Tochter für drei Wochen zu ihm zu holen. Er hätte es sich leider sonst nicht leisten können und seine Tochter hatte sich doch schon so auf die gemeinsame Zeit bei ihrem Papa gefreut. Also fuhr ich mit K. in den Ruhrpott, um sie abzuholen.
Gleich am ersten Tag, nachdem das Mädchen bei ihm war drohte die Lage bereits zu eskalieren, weil die Lebensgefährtin anfing, seiner Tochter das Leben zur Hölle zu machen. Dies rfuhr ich aber nicht sofort, sondern erst ca. eine knappe Woche später. Das Mädel war so entnervt, daß es nur noch heim wollte. Das war dann auch der Punkt, wo K. seiner Lebensgefährtin sagte, sie solle endlich gehen. Er würde sie einfach nicht mehr ertragen.
Er bat mich dann wieder um Hilfe, weil er nicht wußte, wie er seine Tochter wieder nach Hause bekommen sollte.
Ich sprach mit ihr und erklärte ihr, daß sie uns ihr Vater doch schließlich nur die drei Wochen hätten und sie doch versuchen solle, einfach noch bei ihm zu bleiben, denn ihr Vater würde doch zu ihr stehen und ihr beistehen.
Das Zureden half dann auch.
Einige Tage später kam dann das, wo ich ihm wegen seiner finanziellen Probleme Geld lieh.
Am 12.7. waren dann die drei Wochen vorbei und da ihm seine Lebensgefährtin das Auto weggenommen hatte, hatte er wieder das Problem, nicht zu wissen, wie er seine Tochter zurück in den Ruhrpott bekam. Wieder sagte ich ihm zu, daß ich sie fahren würde, was wir dann auch machten. Das war dann die letzte Tour, die ich Euch beschrieben hatte. Dann - nachts bereits Eskalation - am nächsten Tag ging es dann weiter - Telefonat, wo er das Handy weiter reichte - nächsten Tag dann der Anruf auf meinem Festnetz von seiner Lebensgefährtin (Kurzform zur Erinnerung !)
Am darauffolgenden Tag löschte sich K. dann hier aus dem Board und machte mich bei sich im Board vom Admin zum User.
Auf alle Fragen, was das nun eigentlich soll, bekam ich keine Antwort mehr.
Vielleicht war ihm die Antwort, daß es seine Lebensgefährtin so wollte einfach zu peinlich.
Also ich verbrachte das letzte Wochenende bei seiner Tochter.
Die Familie (Oma, Opa, Ex-Frau und alle anderen, die mich auch kannten) nahm mich sehr nett auf, denn sie kannten mich ja bereits. Für alle kam es auch gar nicht in Frage, daß ich in einem Hotel übernachten würde.
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende zusammen und der Abschied von dem Mädchen fiel mir sehr schwer.
Seit gestern bin ich nun wieder zu Hause.
K. wußte auch, daß ich bei seiner Tochter war und wollte selber schnell genau zu dem Zeitpunkt zu ihr fahren, als ich da war. Die Tochter wollte das jedoch nicht, weil sie auf den Besuch der Lebensgefährtin, die sie drei Wochen lang tyrannisiert hatte, wirklich wie sie sagte "Null-Bock" hatte.
Ich hatte ihr noch gesagt : "Du, wenn Du den Papa lieber sehen möchtest, dann verstehe ich das und bleibe zu Hause !"
Aber das wollte sie nicht.
Nun dachte ich einfach, K. nebst seiner Lebensgefährtin würden mich in Ruhe lassen. Aber weit gefehlt.
Heute hat mich K. aus seinem Board gelöscht, da seine Vermutung, ich würde von alleine gehen, einfach nicht aufging. Dort waren eine Menge netter Leute, mit denen ich mich unterhielt und das Thema, was mich eigentlich beschäftigte, blieb völlig außen vor.
Auch seine wüste Story, die er seiner Tochter versucht hatte, weis zu machen, daß ich sie entführen wollte, damit ich ihn wieder sehen kann, ging nicht auf, denn seine Tochter erfreut sich bester Gesundheit.
Keiner in der Familie hatte ihm diese Story abgekauft.
Ich frage mich nur, wie weit er noch gehen will !
Merkt er denn nicht, daß er mit seinen Lügen über mich, seine Tochter zu verlieren droht ?
Ich habe dem Mädchen, was natürlich auch Fragen stellt, immer wieder versucht, klar zu machen, daß es immer ihr Papi bleiben wird, der sie lieb hat. Aber wie lange werde ich das noch schaffen, wenn er ihr immer wieder zeigt, daß ihm seine Lebensgefährtin wichtiger ist als seine Tochter ?
Sie ist in einem Alter ( 15 J.), wo man ihr nichts mehr vormachen kann und fragt sich natürlich mit Recht, wie ihr die Lebensgefährtin so das Leben zur Hölle machen durfte in den drei Wochen, und er jetzt so tut als wäre diese Frau die Menschlichkeit in Person.
Sie verliert immer mehr das Vertrauen in ihren Vater, denn sie hatte auch immer mitbekommen, wie ich den beiden geholfen habe. Sie hatte auch mitbekommen, wie er über seine Lebensgefährtin redete und kann nun natürlich nicht mehr nachvollziehen, warum er mich jetzt plötzlich angeht.
Für sie sind nur Fragen offen, die ich ihr auch nicht so recht beantworten kann, weil ich ja die Antwort darauf selber nicht kenne.
Und hier noch ein offenes und direktes Wort an Dich, lieber K. :
Ich weiß bis heute nicht, was ich Dir getan hatte.
Du sprichst von Lügen, die ich angeblich losgelassen haben soll und weißt doch ganz genau, daß es nicht stimmt.
Es ist schade, K., dass Du nun so offiziell Dein Gesicht verloren hast. Das habe ich Dir wirklich nicht gewünscht.
Vielleicht hättest Du mich einfach nur in Ruhe lassen sollen, wie ich es Dir in meiner Geschichte auch angedeutet habe. Oder besser noch wäre es gewesen, wenn Du mal gelernt hättest, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Natürlich ist meine Geschichte, die ich unter „Gedankengänge“ veröffentlich hatte, nun auch ganz schnell bei Dir gelöscht worden. Soll ja nur keiner erfahren, wie K. wirklich ist.
Aber K., es hilft nichts, denn die Leute aus DEINEM EIGENEN Board, die schon vorher mitbekommen hatten, was läuft, hatten mich vor Dir gewarnt gehabt. Genau diese Leute hatten mir gesagt, wie Du drauf bist. Ich wollte es nur nie glauben.
Ich durfte, weil Du es finanziell nicht geschafft hast, Deine Tochter mit Dir aus Duisburg abholen, durfte Dir ne Menge Geld leihen (damit z.B. Dein Board hier weiter existieren kann), durfte mit Dir Deine Tochter auch wieder nach Duisburg zurück fahren, weil Dir laut Deinen eigenen Angaben von Deiner Lebensgefährtin das Auto weggenommen wurde und zwei Tage nachdem Du alle Hilfe bekommen hattest, die Du brauchtest, hast Du den Kontakt abgebrochen und Deine Aktionen (Deine eigene Löschung aus meinem Board, plötzlich bin ich nur noch User in Deinem Board) gestartet bis einschließlich meiner Löschung bei Dir gestern abend.
Und selbst Du weißt, dass ich nicht die Erste bin, mit der Du diese Show abgezogen hast.
Jeder weiß auch, wie Deine Lebensgefährtin drauf ist und selbst davor hatten sie mich gewarnt.
Sie kann auch gern weiterhin bei mir anrufen und versuchen, mich zu tyrannisieren und ich werde immer wieder auflegen, weil es mir einfach zu dumm ist.
Ich wollte einfach nur meine Ruhe haben und mich in Ruhe mit den Leuten bei Dir im Board unterhalten, mit denen es mir wichtig war.
Vielleicht solltest Du mal lernen, das Board von Privatem zu trennen.
So K., und nun kannst Du das erste Mal wirklich sagen, dass ich Dir etwas getan habe,- nämlich alles mal öffentlich gemacht habe. Aber irgendwann ist das Maß an Ungerechtigkeiten, die von Deiner Seite kommen, auch mal erschöpft !
Ich habe noch nie einen Menschen kennengelernt, der so ungerecht ist, wie Du !
Melde Dich erst wieder, wenn Du erkannt hast, wer hier wirklich lügt ! Und glub mir,- eines Tages wirst Du das erkennen.
Winki
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
24.07.2007 22:03
Simone unregistriert
Meine Fresse, da fällt einem ja nix mehr zu ein (außer Unflätigkeiten und die
werde ich hier nicht äußern - lach). Das leben sollte ein gegenseitiges
Geben und Nehmen sein. Schade, daß es Leute gibt (und leider nicht wenige)
die das mit dem Geben gut verdrängen können und sich folglich auf's Nehmen
beschränken......
Liebe Grüße
25.07.2007 10:51
Anorie unregistriert
Ohje... ich bin regelrecht sprachlos. Schade das eine Freundschaft so enden muss. Aber ich muss auch eingestehen, das ich, wenn ich in deiner Lage wäre Bayouma, auch so gehandelt hätte. Was tut man nicht alles für Freunde? Das am Ende alles verdreht und ausgenutzt wird ist wirklich sehr hart.
Wie Ihr ja aus der Geschichte wißt, schuldet mir K. oder auch P. (der Anfangsbuchstabe seines Nicks, den auch sein Board trägt) noch eine Menge Geld.
Ich fragte mich ja desöfteren, warum er eigentlich von einer Sekunde solch eine Show abzog und nicht ein Wort mehr mit mir redete.
Aber es wird wohl doch das Geld ein wesentlicher Faktor sein.
Aus diesem Grund schrieb ich letzte Woche Dienstag folgende Mail an ihn (Namen sind von mir abgekürzt ) :
Von: Yvonne K.
Datum: 14.08.2007 13:32:22
An: p........@t-online.de
Betreff: 600,-€ / würde ich mal nicht löschen !
Hallo K.,
so, nachdem Du ja aus unerfindlichen Gründen seit einem Monat nicht mehr mit mir redest und es mir ja nun auch nicht verrätst, warum, wollte ich Dich nun einfach mal nur fragen, wie Du Dir das mit den 600,-Euro vorstellst, die ich Dir geliehen habe.
Ich hatte Dir gesagt, daß ich es nicht sofort zurück haben möchte, weil ich ja weiß, wie es bei Dir finanziell aussieht und dazu stehe ich auch.
Nur wäre es mal recht nett, wenn Du Dich überhaupt mal äußern würdest, wie Du Dir das jetzt denkst oder soll ich der Aussage Glauben von S. (seine Lebensgefährtin) Glauben schenken, daß Du da eh nur ein Schwein sein wolltest und nie vorhattest, es zurück zu geben ?
Keine Panik, - es ist kein Grund, Dich sehen zu wollen, ich habe da schon eine andere Lösung gefunden, wie Du mir das Geld zurück geben kannst,- ohne den geringsten Kontakt.
Also äußere Dich wenigstens mal bitte, wie Du Dir das mit der Geldrückgabe des geliehenen Geldes einfach nur denkst.
Mehr möchte ich gar nicht.
Gruß
Yvonne
Reaktion gleich Null !
K. scheint einfach nur zu denken : Wenn ich einfach nicht reagiere, dann brauche ich auch die 600,-€ nie zurück zu geben.
Inzwischen habe ich erfahren, daß es noch mehr Leute gibt, bei denen er Schulden hat und denen er das Geld auch nicht zurück gibt.
Er schweigt dies dort auch tot.
Lieber K.,
Du kannst das alles nicht mehr tot schweigen ! Zu viele Leute wissen schon, was Du abziehst und genau das habe ich Dir nie zugetraut !
Ich habe Dir mal gesagt, daß Du beginnst, Dein Wesen zu verändern. Leider wird das immer schlimmer und immer mehr Leute bekommen es mit, von denen Du noch nicht einmal eine Ahnung hast.
Du nimmst von den Leuten, was Du nur kriegen kannst,- ob Lizenzen, Geld oder auch ganze PC´s, die sie Dir kaufen und die Du nie abzahlst.
Aber wehe, jemand möchte mal einen Hack von Dir. Dann kommst Du mit Lügen, Du hättest den ja gar nicht mehr. Mal so nebenbei,- der Hack war nicht für mich wie Du dachtest, aber ich habe demjenigen, der ihn haben wollte,ihn jetzt gegeben. Du weißt ja auch, woher man den Hack, den ja angeblich nur Du hast, bekommt. Also nach Deiner Lüge hättest Du demjenigen doch einfach nur den Link zu geben brauchen, wo er ihn bekommt wenn Du ihn angeblich nicht mehr hast,- oder ?
Für wie blöd hältst Du Deine Umgebung eigentlich ?
Hast Du einmal im Traum auch nur daran gedacht, daß die Leute bereits wissen, daß Du sie belügst ? Ich kann es Dir verraten, sie wissen es und auch, wenn sie freundlich bleiben und Dich in dem Glauben lassen, sie hätten Dir Deine Lügen abgenommen, schwebt bereits ein Mega-Damokles-Schwert über Dir. Inzwischen weiß ich, daß Jeder, der zwar freundlich mit Dir redet, bereits Deine Spinnereien nicht mehr hören kann.
Das Schlimmste für Dich ist jedoch, daß auch Deine Tochter Dich leider durchschaut hat und durch Deine Machenschaften und Lügen die Achtung vor Dir verloren hat. Sie ist nicht mehr das kleine naive Mädchen, dem Du etwas vormachen kannst.
Und genau an dieser Stelle tust Du mir einfach nur noch leid, denn ich weiß, wie sehr Du eigentlich an ihr hängst.
Winki
__________________ Auszeichnungen:
Geschenke: Bayouma
22.08.2007 17:22
elli_pirally unregistriert
BOAH DAS JA NE KRASSE GESCHICHTE. Was für ein ARSCHLOCH !!!!! ( wenn das Wort nicht im forum sein darf dann bitte edit; aber es ist ja ein wahres Wort )
Da könnte man doch echt total ausflippen!!!!
Ich hoffe du findest einem Weg die Kohle zu bekommen.
Desweiteren hoffe ich das Du nie wieder so " blöd" bist ( sorry wenn ich so direkt bin ) und auf so jemanden reinfällst.
Ich würde mir auch ne andere Telefonnummer anschaffen.
Sollten wir uns nicht alle da anmelden und ein bischen Terror machen ?!?!?!
22.08.2007 18:28
Anorie unregistriert
Nein, dort anmelden und Terror machen bringt überhaupt nichts. Außer noch mehr ärger.
Das mit dem Geld ist natürlich hart. Ich glaube auch nicht das er gewillt ist es zurück zu geben.
22.08.2007 19:48
Manuela unregistriert
Ich finde es gut, das du die Mail geschrieben hast. Das keine Antwort kommen wird, war uns auch klar....
Ich hoffe sehr, das die anderen endlich schlau werden und auch ihre Linzenzen zurück holen...dann kann er sehen, wie sein Board bestehen soll.
Ich persönlich habe ihm auch eine Lizenz gegeben, vielmehr mein Mann und weil er verstorben ist, habe ich gesagt das ich sie wieder haben will. Und ihm eine Frist gesetzt. Und er hat das getan.
So habe ich doch was von meinem Mann gelernt. Er hatte mich regelrecht beschimpft und meinen Mann schlecht gemacht...hier gibt es welche die diese Aktion mit bekommen haben.
Nun hoffe ich, das viele nun den Mut haben und genauso machen wie ich.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Manuela: 24.08.2007 11:38.